Helga Mehringer

Landschaftsbilder und Stilleben bilden die Sujets im Werk von Helga Mehringer. Die Fazination, einen scheinbar unbedeutenden Moment zu verewigen und dabei nicht nach der Wirklichkeit im fotografischen Sinne zu suchen, sondern nach dem Flüchtigen aber immer Wiederkehrenden, sprich aus diesen Bildern.

Es ist der Blick für das Große im Kleinen. Mehringers Gouachen üben in ihrer Klarheit des Motivs und der flächigen Formgebung im Zusammenspiel mit einer harmonischen Farbgebung eine beruhigende Stille aus. Zuweilen verleiht sie in Ihren Bildern die Form eines Triptychons, wie z.B. bei "Terra promissa". Durch die formale Parallele zu mittelalterlichen Altären wird hier eine andächtige Stimmung erreicht. Kein Mensch ist zu sehen und doch fühlt sich der Betrachter nicht einsam, sondern genießt den Anblick, der ihn an Erlebtes erinnern lässt und doch ganz eigen ist.

Dr. Herbert von Bose

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